https://de.wikipedia.org/wiki/Tino_Chrupalla#Zeitungen_und_P...
"Nach Angaben der Lausitzer Rundschau kündigte Chrupalla 2017 an, sich dafür einzusetzen, „die Zeitungsredaktionen in die Schranken“ zu weisen, wofür er auch Änderungen von Gesetzen und am Grundgesetz nicht ausschließe.[51] Gegenüber der taz erklärte Chrupalla, diese Aussage sei so nicht gefallen, die Redakteurin der Lausitzer Rundschau habe sie erfunden.[15] Allerdings forderte Chrupalla im Januar 2019 Parteikollegen auf, „schwarze Listen“ über Journalisten zu führen und „Hintergrundinformationen über als Journalisten getarnte Zersetzungsagenten“ zusammenzutragen.[52][53]"
"Das Bundesamt für Verfassungsschutz nannte ihn namentlich in seinem Gutachten, das die Einstufung der AfD als Prüffall begründet. Grund dafür ist, dass er dem Rechtsextremisten und verurteilten Holocaustleugner Nikolai Nerling im Juni 2018 ein bei YouTube veröffentlichtes Interview gegeben hatte.[18][19]"
"In einem ZDF-Interview nach seiner Wahl zu einem der beiden Bundesvorsitzenden Ende 2019 wurde Chrupalla wegen seines Aufrufs zu gemäßigter Sprache zu seinen eigenen Aussagen befragt. Chrupalla bestritt daraufhin, den Begriff „Umvolkung“ verwendet zu haben, obwohl Videoaufzeichnungen davon vorliegen. Chrupalla erwiderte dann, er halte den Begriff nicht für rechtsextrem und er habe ihn „nicht bewusst gesetzt“. Auch Ausführungen eines Teilnehmers derselben Veranstaltung, der Migration mit einem Genozid, bei dem die Deutschen durch ein „Mischvolk“ ersetzt würden, verglichen und verurteilte Kriegsverbrecher des Zweiten Weltkriegs als „Jungs, die am Galgen in Nürnberg geendet sind“, bezeichnet hatte, gab Chrupalla damals laut Videoaufnahmen „zum Teil recht“, was er im Interview dann bestritt; stattdessen behauptete er, dem Mann widersprochen zu haben.[58][59]"